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Ein Einstieg in den Minimalismus

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Free your mind

In unserer heutigen, modernen Gesellschaft stellt es sich mehr als schwierig heraus bewusst und ohne Ballast zu leben. Du hetzt nur so durch den Tag, in Gedanken bei der Arbeit und all den damit verbundenen Fristen, die du einhalten muss. Und selbst, wenn du mal nicht an die Arbeit denkst, ist es vielleicht der letzte Streit mit jemanden, den du einen Freund nennst, der dich belastet. Bist du ehrlich zu dir selbst, dann ist dieser Freund gar kein Freund, da er dich lediglich auf negative Art und Weise beeinflusst.

Dementsprechend solltest du ihn eigentlich aus deinem Leben entfernen. Wenn du nach Hause kommst kannst du nicht mal dort zur Ruhe kommen. Zusammenfassend hast du einen materiellen Überfluss, zu viele, meist unnötige Aufgaben und negative Beziehungen. Du setzt dich viel zu sehr unter Druck mit der Fertigstellung der Präsentation für das Meeting nächste Woche. Machst du es nämlich jetzt nicht, dann findest du dank deines vollgepackten Terminplanes überhaupt keine Zeit mehr dafür. Und „keine Zeit“ ist in diesem Falle das Schlüsselwort.

Es ist nicht wahr, dass du keine Zeit hast, schon gar nicht für dich selbst. Starte mit der Veränderung der kleinsten, unscheinbarsten Dinge in deinem Alltag und verbessere somit dein Leben. Vor allem solltest du dir Zeit für dich selbst nehmen, wobei es tatsächlich so leicht ist, wie es klingt. Nimm dir einfach Zeit! Versuche minimalistisch zu leben. Wenn du es richtig machst befreist du nicht nur deinen Kopf, sondern auch dein Umfeld. All das dank einer klaren Lebensstruktur.

Unordnung aus dem Leben schaffen

Für jeden bedeutet minimalistisch Leben etwas anderes. Manche sagen, dass du eins mit dir und deinem Umfeld werden musst, andere wiederum behaupten du müsstest dich lediglich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren. Hierzu gehört die Gesundheit, Beziehungen und Freunde, Leidenschaft und Selbstverwirklichung. Generell bedeutet Minimalismus die bewusste Beschränkung auf das Nötigste. Einige Blogger veröffentlichten sogar ihr persönliches „ABC des Minimalismus“, einer davon ist beispielsweise Christof Herrmann.

Für ihn fängt Minimalismus mit geringerer Arbeit und Konsum an, damit er seine Träume realisieren kann. Darüber hinaus ist er der Meinung, dass tägliche Bewegung, am besten draußen in der Natur, von äußerster Wichtigkeit ist. Auf diese Weise befreit man seinen Kopf und seine Seele. Ferner schreibt er, dass Erfahrungen über Besitztümer stehen. Heißt also, dass er es besser findet Dinge zu tun, als sie zu besitzen. Christofs letzten zwei Punkte beziehen sich auf Yoga und Meditation, da sie die Grundlage eines minimalistischen Lebens sind. Schlussendlich bekundet er, dass Zeit das Gold des 21. Jahrhunderts ist.

Wie lebt man minimalistisch?

All das klingt zwar ganz gut und scheint irgendwie Sinn zu ergeben, allerdings hast du keinen blassen Schimmer wo und wie du anfangen sollst? Keine Sorge, wir haben einige Tipps für dich gesammelt, welche du nach und nach in deinen Alltag einbinden kannst:

1. Starte ohne dein Handy in den Tag: Seien wir mal ehrlich, benutzt du dein Handy als Wecker? Checkst du anschließend auch deine Mails und sozialen Netzwerke? Allein diese Tatsache sollte sich schleunigst ändern, da viele von uns heutzutage viel zu abhängig von unseren Smartphones sind. Versuche stattdessen einen klassischen Wecker zu verwenden und dir Zeit zu nehmen richtig wach zu werden. Kreiere neue Rituale, frühstücke in aller Ruhe, am besten ohne jegliche Ablenkung. Visualisiere den bevorstehenden Tag, meditiere oder halte noch etwas an dem Traum von letzter Nacht fest. Allumfassend wird dir dies mentale Ruhe bescheren.

2. Lasse den Fernseher für eine Woche aus: Nach einem anstrengenden Tag entspannst du normalerweise vor dem Fernseher? Es gibt so viele andere Möglichkeiten um runter zu kommen. Hilfreich ist ein alleiniger Spaziergang in der Natur, damit du auch noch die letzten Gedanken an deinen stressigen Tag beiseiteschieben kannst. Außerdem könntest du dir ein Buch schnappen und mal wieder ein wenig lesen oder aber auch ein erfrischendes Bad nehmen. Solange du dich von technischen Geräten fernhältst ist aller gut.

3. Aussortierung unnötiger Dinge: Dies fängt bereits mit der Deabonnierung nerviger Newsletter, die du sowieso nicht liest, an. Zusätzlich wäre es hilfreich, wenn du Dekoration in deiner Wohnung aussortieren würdest. Nehme am besten alles einmal in die Hand und horche in dich hinein. Löst der Gegenstand positive Gefühle oder Erinnerung in dir aus behältst du es. Fühlst du rein gar nichts kannst du es getrost entsorgen. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, falls du die Deko geschenkt bekommen hast. Halte dir immer vor Augen, dass wir alle Veränderungen durchmachen, dementsprechend nicht alles in jeder Lebenslage zu uns passt.

Alles in allem ist ein minimalistisches Leben in jeglicher Hinsicht vorteilhaft. Minimalismus veranlasst dich dein Zuhause mal so richtig auf den Kopf zu stellen. Somit trennst du dich von Irrelevantem und fokussierst dich wieder auf das Wesentliche im Leben. Zunächst einmal wirst du dank Minimalismus mehr Geld in der Tasche haben. Vor jedem Spontankauf hältst du inne und überlegst zweimal, ob du dieses Oberteil im Schaufenster wirklich so dringend benötigst.

Dann wirst du auf jeden Fall glücklicher, da du weniger besitzt und dir deswegen weniger Sorgen darum machen musst. Logischerweise wirst du auch gesünder, weil du dich mehr an der frischen Luft bewegst. Dies führt zu besserem Schlaf, was wiederum in einem stärkeren Immunsystem resultiert. Am Ende sparst du auch Zeit, denn durch Organisation hast du Zuhause mehr Platz. Struktur ist der Schlüssel. Und der Schlüssel ist Minimalismus.

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