Gesundheit

Meditation and Mindfulness to calm your Soul

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Meditation für einen gesunden Lifestyle

Meditation ist nicht nur für unseren Geist von Vorteil, sondern wirkt auch belebend auf unsere Seele. Oft fühlen wir uns erschöpft und gestresst von unserem geschäftigen Lebensstil, den wir heutzutage führen. Hierfür ist Meditation ein perfekter Ausgleich, um ein stressfreies Leben zu verbringen und gleichzeitig seine Dämonen zu bekämpfen. Täglich ausgeübt hat es einen enormen Effekt und verbessert das gesamte Energielevel des Körpers. Wenn du meditierst strebst du einen bestimmten Bewusstseinszustand an, welcher oft mit Worten wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstsein, Einssein, im hier und jetzt sein und frei von jeglichen Gedanken sein in Verbindung steht. In Religionen wie dem Buddhismus, Hinduismus und dem Jainismus ist die höchste Form der Meditation das Erreichen des Nirvana. Allerdings ist es nicht nur von religiöser oder spiritueller Bedeutung, da es dein gesamtes Wohlbefinden fördert und im Rahmen der Psychotherapie ausgeübt wird. Doch wie integrierst du Meditation nun in deinen Alltag? Welche Techniken gibt es und wie führst du sie aus?

Das Stichwort ist Achtsamkeit. Bewiesenermaßen sind Meditationseinheiten beruhigend und werden dementsprechend des Öfteren als Entspannungstechnik von Ärzten empfohlen. Die Auswirkung des meditativen Zustands wurde durch zählbare Veränderungen der Gehirnwellen neurologisch belegt. Der Herzschlag wird langsamer, die Atmung tiefer und die Muskelspannungen werden geringer. Darüber hinaus fanden Forscher heraus, dass selbst kurze Meditations-Trainingseinheiten eine erhebliche Verbesserung der Kognition verursachen. Nach nur vier Tagen Training wiesen Teilnehmer ohne vorherige Meditationskenntnisse eine Steigerung ihrer visuell räumlichen Verarbeitung, eine höhere Gedächtnisleistung und die Fähigkeit der Beibehaltung ihrer Aufmerksamkeit auf. Sie waren aufmerksam, wurden sich ihrer Umwelt bewusster und entwickelten Achtsamkeit für sich und ihren Körper

Die wohl weitverbreitetste Meditationshaltung ist der Schneidersitz, jedoch kannst du auch kniend meditieren. Es ist von äußerster Wichtigkeit den Rücken durchgehend gerade zu halten, um spätere Wirbelsäulen-Schmerzen zu verhindern. Ebenso ist es möglich im Gehen, während du tanzt oder gar mit Trommeln oder anderer musikalischer Gegenstände zu meditieren. All das kommt ganz auf die angewandte Meditationstechnik an. Wenn du meditierst ist es hilfreich dies immer am selben Ort zu tun, da du dich nach kurzer Zeit daran gewöhnst und dein Geist somit bereits beim Betreten des Ortes zur Ruhe kommt. Idealerweise ist ein Meditationsraum schön eingerichtet, etwa mit einem kleinen Tischchen mit Blumen und Kerzen. Auch ein Regal mit einem für dich inspirierenden Bild kann aufgestellt werden. Ein fester Ort ist natürlich nicht zwingend notwendig. Genauso reicht es auch aus jedes Mal dieselbe Matte oder dasselbe Kissen zu verwenden. Hauptsache du hast etwas Bestimmtes, dass du mit Meditation verbindest. Viel wichtiger hingegen ist, dass der Ort ruhig ist und Ablenkungen jeglicher Art und Weise keine Chance haben zu dir durchzudringen.

Aktive und Kontemplative Meditation

Es gibt zwei Arten von Meditation: die kontemplative und die aktive Meditation. Ersteres ist jene, bei der du dich nicht bewegst. Stattdessen verweilst du die ganze Zeit in ein und derselben Position, weswegen es auch passive Meditation genannt wird. Hierzu gehören Techniken wie Vipassana, Zazen, Samantha und die modernen Aufmerksamkeitsübungen. Zweiteres ist wo du körperliche Übungen ausführst oder sogar deine Stimme verwendest. Dazu zählen Techniken wie Yoga, Tantra, das Rezitieren von Gebeten oder Mantren und einige Kampfkunststile. Der essentielle Kern der Meditation als Ganzes ist Konzentration und die Bündelung von Aufmerksamkeit.

5 Meditationsübungen für Beginner

Wenn du mit dem Meditieren anfangen möchtest und es genießen willst eins mit deiner Umgebung und dir selbst zu sein, dann sind hier fünf Meditationsübungen für Beginner:

  1. Atem-Meditation: Beim Ausüben von Atem-Meditation konzentrierst du dich lediglich auf deinen Atem und schiebst störende Gedanken beiseite. Spüre wie sich deine Lunge mit Sauerstoff füllt und durch deinen Mund oder die Nase wieder ausgeatmet wird. Atme tief und bewusst.
  2. Visualisierung: Nutze deine Vorstellungskraft und stelle dir einen Ort vor, an dem du dich wohlfühlst und Energie tanken kannst. Hierbei ist es unwichtig ob dieser Ort wirklich existiert oder eben nur in deinem Kopf. Versuche dir so viele Details wie möglich auszumalen, um all deine Sinne anzusprechen.
  3. Affirmation: Lege dir gedanklich Wörter oder Sätze parat, welche du dir während des Meditierens immer wieder vorsagst. Diese Affirmationen sollten möglichst kurz, klar und vor allem positiv formuliert sein. Vermeide Verneinungen.
  4. Aufmerksamkeit für deinen Körper: Lenke deine Aufmerksamkeit nach und nach auf einzelne Regionen deines Körpers. Starte bei deinen Zehen, hin zu deinen Füßen, deinen Waden und Knien und so weiter. Spüre, wie sie sich bewegen und ein Teil von dir sind.
  5. Erdung: Richte deine Aufmerksamkeit auf den Boden unter deinen Füßen und stelle dir vor, wie Wurzeln aus deinen Füßen wachsen. Sie durchdringen den Boden unter dir, alle Stockwerke des Gebäudes bis die Wurzeln ganz unten die Erde erreichen. Fühle wie von dort die Energie, die durch deinen Körper fliest, stammt. Bevor du diese Mediationsübung beendest, solltest du all das nochmal rückwärts erleben, bis sich die Wurzeln wieder in deine Füße zurückziehen.

Mit den eben genannten Beginner-Übungen hast du nun deinen ersten Ausgangspunkt. Wichtig ist es jetzt dran zu bleiben und regelmäßig zu trainieren, am besten jeden Tag. Es reicht aber auch vollkommen aus, wenn du zwei- bis dreimal die Woche meditierst. Die jeweiligen Trainingseinheiten müssen auch nicht lang sein. Für den Anfang und um sich vorerst daran zu gewöhnen, reichen 5-10 Minuten erstmal aus. Mit der Zeit kannst du die Anzahl an Trainingseinheiten pro Woche erhöhen und die Dauer nach Belieben anpassen. Finde dein perfektes Meditationsritual. Sei eins mit der Natur und dir selbst. Sei glücklich, sei achtsam.

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